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Der `!SAL`! (`*S`*ide-`*A`*rm-`*L`*aunch) ist eine Wurf- bzw. Starttechnik im `F33f`_`[Modellflug`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Modellflug]`_`f, mit der `F33f`_`[funkferngesteuerte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Funkfernsteuerung]`_`f Modellsegelflugzeuge, sogenannte `!DLG`!s (`*D`*iscus-`*L`*aunch-`*G`*lider), in die Luft geschleudert werden.

Dabei wird das Modellflugzeug an einem Ende der `F33f`_`[Tragfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tragfläche]`_`f in die Hand genommen und mit – je nach Technik – ein- oder eineinhalb Körperdrehungen um die Körperachse des Werfers geschleudert. Beim Erreichen der gewünschten Abflugrichtung wird das Flugzeug losgelassen. Die Abfluggeschwindigkeit lässt sich massiv erhöhen, wenn vor der Drehung ein Anlauf von einem oder mehreren Schritten in die gewünschte Abflugrichtung durchgeführt wird. Dieser Bewegungsablauf hat entfernte Ähnlichkeit mit der Leichtathletikdisziplin `F33f`_`[Diskuswurf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Diskuswurf]`_`f, wovon der Name `*Discus-Launch-Glider`* herrührt.

Aufgrund der beim Schleuderstart auftretenden Kräfte (vor allem `F33f`_`[Scherkräfte`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Scherkraft]`_`f im Übergang `F33f`_`[Tragfläche`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Tragfläche]`_`f – `F33f`_`[Rumpf`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flugzeugrumpf]`_`f) und aerodynamische Belastungen (durch Abwurfgeschwindigkeiten bis zu 120 km/h) bedeutet diese Startmethode eine enorme Beanspruchung für das Flugzeug. Deshalb bestehen die meisten dieser Modelle aus einer Kombination aus leichten und belastbaren Materialien, wie Verbundwerkstoffen mit Glas-, `F33f`_`[Aramid`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Aramid]`_`f- und `F33f`_`[Kohlenstofffasern`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Kohlenstofffaserverstärkter_Kunststoff]`_`f, und sie sind oft in `F33f`_`[Schalenbauweise`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Halbschalenbauweise]`_`f gefertigt, seltener in Rippenbauweise oder `F33f`_`[Jedelsky`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Jedelsky]`_`f-Vollbalsa-Bauweise. Dadurch sind diese Modelle Leichtgewichte (um 300 g), obwohl sie in der Regel mit 3 bis 4 `F33f`_`[Servos`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Servo]`_`f zur Steuerung von Quer-, Seiten- und `F33f`_`[Höhenruder`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Höhenruder]`_`f und ggf. Wölbklappen ausgestattet sind.

Um die durch die Wurftechnik in das Modell gesteckte Energie bestmöglich auszunutzen, besitzen diese Modelle meist sehr dünne `F33f`_`[Tragflächenprofile`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Profil_(Strömungslehre)]`_`f (z. B. der Profil-`F33f`_`[Strak`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Strak]`_`f AG455ct-02f auf AG47ct-02f`:cite-ref-1[`F5bf`_`[1`#cite-note-1]`_`f] mit ca. 6,5–7 % relativer Dicke), oft mit `F33f`_`[Wölbklappen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Wölbklappe]`_`f, einen geringen `F33f`_`[Cw-Wert`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Strömungswiderstandskoeffizient]`_`f sowie einen langen Leitwerks-Hebelarm. Die Seitenleitwerke sind meist so nach unten versetzt angebracht, dass sie auch `*unter`*halb des Leitwerksträgers bzw. des Rumpfrohres eine aerodynamisch wirksame Fläche besitzen, damit weniger Torsionskräfte beim Wurf entstehen und das Modell nach dem Loslassen aus der Drehung schnell um die `F33f`_`[Gierachse`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Gierachse]`_`f stabilisiert wird.

Für den Schleuderstart sind diese Modelle meist auch mit einem gut greifbaren Stift, einer Finne oder einer Bohrung am Ende der Tragfläche ausgerüstet (Wurfstift, „Wurfblade“). Diese Wurfhilfe muss fester, integrierter Bestandteil des Flugzeugs `*innerhalb der Spannweite`* sein; Schlingen, Schlaufen, aus- oder einziehbare oder abwerfbare Wurfhilfen sind laut Reglement nicht gestattet.

Diese Starttechnik in Kombination mit den leichten und durch die ausgefeilte Aerodynamik auch im Gleitflug sehr leistungsfähigen Modellen erlaubt ausgedehnte Segelflüge in der Ebene ohne `F33f`_`[Motorantrieb`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Motorantrieb]`_`f oder andere Starthilfsmittel. Je nach Übung und Kraft des Werfers sind bei der in der Wettbewerbsklasse F3K vorgegebenen Standard-Spannweite von 150 cm Ausgangshöhen von 30 bis 50 m erreichbar. Der schwedische Pilot Mattias Hammarskiold zum Beispiel erreicht Wurfhöhen von über 60 Metern. Aus diesen Höhen lassen sich an auch schon nur leicht `F33f`_`[thermischen`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Thermik]`_`f Tagen meist problemlos nutzbare Aufwinde finden, die das Modell aufgrund der geringen `F33f`_`[Tragflächenbelastung`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Flächenbelastung_(Flügel)]`_`f schnell höher tragen. Flugzeiten über mehrere Stunden – je nach Akkukapazität der Fernsteuerung und Nackenentspannung – sind oft erreichbar.

Seit 2008 hat die `F33f`_`[FAI`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Fédération_Aéronautique_Internationale]`_`f dem SAL/DLG mit der Klasse `!F3K`! eine eigene internationale Wettbewerbsklasse`:cite-ref-2[`F5bf`_`[2`#cite-note-2]`_`f] gewidmet. Im Juli 2011 fand die erste offizielle FAI-Weltmeisterschaft in der Disziplin F3K in Arboga, Schweden, statt.`:cite-ref-3[`F5bf`_`[3`#cite-note-3]`_`f]

>>Contents

• `F0af`_`[Einzelnachweise`#einzelnachweise]`_`f
• `F0af`_`[Weblinks`#weblinks]`_`f

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>>Einzelnachweise

`:cite-note-1`!1.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-1]`_`f Airfoiltools – Profilsammlung mit Abbildung des AG455ct-02f von Dr. Drela
`:cite-note-2`!2.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-2]`_`f Wettbewerbsregeln Klasse F3 der FAI/CIAM ab Seite 25 (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 20. August 2012 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fai.org (Ausgabe 2012, PDF, abgerufen am 6. Oktober 2012)
`:cite-note-3`!3.`! `F0af`_`[↑`#cite-ref-3]`_`f Ausschreibung/Bulletin der `*FAI World Championships for Soaring Model Aircraft F3K`* im Juli 2011 in Arboga, SWE (`F33f`_`[Memento`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Webarchivierung]`_`f des Originals vom 26. Dezember 2015 im `*`F33f`_`[Internet Archive`:/page/entry.mu`zim=wikipedia_de_all_nopic_2026-01.zim|entry_path=Internet_Archive]`_`f`*) `!Info:`! Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.fai.org PDF, englisch, abgerufen am 25. Dezember 2015

>>Weblinks

• SAL im RC-Network Modellbau-Wiki
• Youtube-Video eines SAL/DLG-Wurfes
• Übersicht SAL Modelle im Modellbauwiki

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